Spielebranche im Umbruch

1.Mai 2012 | Geschrieben von Otto |

© walex101 - Fotolia.com

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Der Kopierschutz sorgt seit Anbeginn der Gamer-Zeit für Unmut zwischen Hersteller und Spieler. Nun sind die Umsätze der Spieleentwickler nicht nur von Crackern und illegale Tauschbörsen, sondern auch vom Aufstieg der leistungsstarken Smartphones bedroht.  Es ist nicht verwunderlich, dass der Kopierschutz für teuer entwickelte Spiele deshalb immer rigoroser wird.

Spieleriese EA reagiert auf sinkende Umsatzzahlen mit Mitteln, die bereits den Spieleapp-Entwicklern zu großen Erfolgen verholfen haben. Das Unternehmen bot also Teile eines Spiels als kostenpflichtige Add-Ons an. Die Fans sind wütend und wählten EA zum schlimmsten Unternehmen der USA 2012.

Was Valve mit Steam vormachte, perfektionierte EA mit seinem Online-Dienst Origin. Die Software ist mittlerweile für das Spielen von Hits wie Battlefield 3 obligatorisch. Unter vorgehaltener Hand wurde gemunkelt, dass die Software auch die Festplatten der Nutzer nach Raubkopien ausspäht. Zwar wurden keine Beweise für diese Vorwürfe gefunden, für Gamer bleibt allerdings ein bitterer Nachgeschmack.

Wer im Teamchat bei Battlefield seinem Frust in Form von Beleidigungen Luft macht, gerät in Gefahr von Origin gebannt zu werden und somit trotz teuerem Spieleerwerbs für immer aus dem Spiel ausgeschlossen zu werden.

Der Onlinezwang der Spielehersteller wird mittlerweile von vielen Unternehmen adaptiert. Wer Anno 2070 von Ubisoft spielen wollte, wurde verpflichtet die gesamte Spielzeit über online zu sein. Das Verfahren, dass nach Angaben von Ubisoft effektiv zur Bekämpfung von Raubkopien sei, zeigte seine Nachteile, als bei Ubisoft für Stunden die Server ausfielen. Den Spielern war es nicht möglich, während dieser Zeit ins Spiel zu kommen.

Besonders kritisch sehen Rechtsexperten die Tendenzen hinsichtlich des Verkaufs gebrauchter Spiele. Wem Konsolenspiele bislang zu teuer waren, der konnte sich beim Händler um die Ecke einfach gebrauchte zulegen. Mit dem Online-Zwang und der Registrierungspflicht kann es schon in kürze dazu kommen, dass ein Weiterverkauf von Spielen, die nur mit einem Online-Account funktionieren, nicht mehr möglich ist.

Getestet: Project Gotham Racing

12.April 2012 | Geschrieben von Frank |
© auremar - Fotolia.com

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Zehn Jahre ist es schon her, da erschien dank Microsofts neuer Konsole Xbox eine ganze Reihe von neuen Spielen. Eins davon ist das beliebte Rennspiel Project Gotham Racing, das im März 2002 erschien. Für das Unternehmen hinter dem Racer, das 1998 gegründete Bizarre Creations, war das Spiel der große Durchbruch. Noch heute, zehn Jahre später, können viele Gamer immer noch nicht ihre Finger vom Rennspiel lassen. Ein wohlverdienter Geburtstag also!

Schon der erste Teil der Serie bot für damalige Verhältnisse unglaublich viel Abwechslung und Auswahl: Mehr als 30 Fahrzeuge waren im Spiel enthalten und über 200 verschiedene Strecken warteten auf die Spieler. Meist handelte es sich dabei um Großstädte wie New York, San Francisco, London oder Tokio, die überraschend detailliert nachgebildet wurden. Fast immer ging es an typischen Wahrzeichen vorbei. So viel Liebe zum Detail war damals noch viel seltener als heute, noch dazu war auch das Konzept eines Autorennens durch eine Großstadt damals etwas komplett Neues.

Auch von der Performance konnte das Spiel punkten: Die Autos verhielten sich sehr unterschiedlich, auch das Wetter spielte eine große Rolle. Rennen am Tag oder in der Nacht, Nässe oder Nebel, das alles sorgte für noch nie dagewesene Abwechslung. Auch das Punkte-System im Spiel, das mutige Fahrer für Stunts, Drifts oder Windschattenfahrten belohnte, sorgte für viel Fahrspaß.

Auch der brillante Soundtrack trug nicht zuletzt zum großen Erfolg der Spielereihe Project Gotham Racing bei – gekonnt wurden hier Titel verschiedener Genre vermischt. Lediglich der Mehrspielermodus mit geteiltem Bildschirm war nicht sehr geglückt, was aber in den Fortsetzungen des ersten Teils schnell behoben wurde.

Auch zehn Jahre später sucht man noch immer nach Spielen, die einfach rundum mit so viel Liebe und Besessenheit gestaltet wurden und die einfach so viel Spaß machen. Da kann die Grafik ruhig auch etwas Altbacken wirken – beste Grafik bringt nämlich auch wenig, wenn das Spielkonzept nur halbherzig durchdacht ist oder schon nach einigen Runden nichts Neues mehr kommt. Noch immer können Spielehersteller also viel von Project Gotham Racing lernen.

PS3 – Update für Battlefield 3

22.März 2012 | Geschrieben von Frank |
© Visual Concepts - Fotolia.com

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Auf der PS3 erschien nun ein riesiges Update für den Shooter Battlefield 3. Dieses wurde von den Fans schon sehnsüchtig erwartet und verspricht eine Menge verbesserter und vor allem auch neuer Features. Lobenswert ist dabei vor allem, dass auch die Wünsche der eigenen Community berücksichtigt wurden und gerade an der Balance des Spiels erheblich geschraubt wurde. So wurden unter anderem viele Spawn-Plätze erneuert und ausbalanciert. Hinzu kommt außerdem, dass die Zeit die man bei einem Respawn von gegnerischen Angriffen geschützt ist, verlängert wurde. Ansonsten gibt es noch zahlreiche weitere kleine Änderungen, die im Detail jedoch den Rahmen sprengen würden und deswegen nicht alle einzeln hier aufgezählt werden können.

Auffällig sind vor allem auch neben den Anpassungen komplett neue Elemente. Diese beziehen sich vor allem auf das ganze Drum herum. So ist es nun möglich bei EA einzelne Server zu mieten, um diese komplett seinen Bedürfnissen anzupassen und wirklich nur mit Freunden zu spielen. Dabei kann man wählen, ob man diese nur für einen Tag oder gleich für zwei Monate anmieten möchte. Am Anfang wird dieser Dienst nun sicherlich überlastet sein, doch EA verspricht, jeden Tag neue Server hinzuzufügen, um so schnellstmöglich eine verlässliche Performance anbieten zu können.

Eine weitere Neuheit ist das Erwerben von Shortcuts. Diese kann man mit etwas Bargeld im Hauptmenü erwerben und damit seine Kämpfer mit besonderen Waffen oder Attributen ausrüsten. Wahrscheinlich dürfte gerade diese Neuerung bei den Fans zu großen Diskussionen führen, jedoch wird EA mit diesem großen Update die Community insgesamt erst einmal zufrieden stellen können.

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Der neue Google Play Store

9.März 2012 | Geschrieben von Redaktion |

Gestern wurde der Android Market unbenannt. Er nennt sich jetzt Google Play Store. Im Google Play Store können Apps, Musik und eBooks erworben werden. Bis jetzt klappt das allerdings in vollem Umfang nur in Amerika.
Ab sofort soll der Nutzer die verschiedensten digitalen Inhalte an einem Ort vorfinden können, nämlich im Play Store. Dies ist ein Versuch Google’s, in Konkurrenz zu Amazon und Apple zu treten, die ebenfalls eigene Marktplätze betreiben, wie den nun von Google gelaunchten. Google wirbt außerdem damit, dass Google Play mit seinem cloudbasierten System dem Nutzer völlig neue Freiheiten gibt, indem der Medienzugriff von den verschiedensten Geräten und überall erfolgen kann.
Wie in den letzten Tagen bekannt wurde, lief der von Google betriebene Dienst ‘Google Music’ weitaus schlechter, als es wohl von Google erhofft wurde, der Umsatz blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Durch ein Zusammenlegen dieses Dienstes mit anderen, ist jedoch eine starke Erhöhung der Nutzerzahlen möglich, was sich natürlich auch positiv auf die Umsätze auswirken wird.

Wie praktisch ist der Service?
Wie sich dieser Dienst sich schließlich in der Praxis machen wird, ist noch nicht vorher zu sagen, da momentan nur Kunden aus den den Vereinigten Staaten Zugriff auf alle Medieninhalte haben. Nutzer aus Deutschland müssen sich vorerst nur mit einer kargen Auswahl begnügen: Ihnen stehen bisher nur Android Apps zur Verfügung. Wann Google sein Angebot auch in Deutschland auf die volle Größe ausbauen wird, ist noch nicht bekannt.

©Gerd Altmann  / pixelio.de

Rote Zahlen bei Zynga

21.Februar 2012 | Geschrieben von Otto |
© Gina Sanders - Fotolia.com

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Kaum ein paar Wochen erst spielt der Onlinespiele-Hersteller Zynga am Roulette der internationalen Börsen mit und bekommt nun prompt und mit aller Härte die Willkür der Märkte zu spüren.  Bedingt durch die Bekanntmachung der neuesten Quartalszahlen schossen die Aktien von Zynga innerhalb weniger Stunden um elf Prozent in den Keller. Das Unternehmen hatte davor einen Verlust von 435 Millionen Dollar publik gemacht. 

Die paranoiden Anleger ließen sich auch nicht durch die Notwendigkeit dieser Verluste vom raschen Verkauf ihrer Wertpapiere abhalten. Denn die Verluste in Millionenhöhe resultieren zum größten Teil aus einer großen Ausschüttung an die Investoren, nachdem das Unternehmen an die Börse gegangen war. 

Auch die Entwicklungs- und Investitionskosten des Unternehmens stiegen im laufenden Quartal deutlich an. Um Kunden und Aktionäre bei Laune zu halten, muss das Unternehmen regelmäßig und mit vollem Elan in Neuentwicklungen auf dem sich schnell drehenden Rad der Online-Spiele investieren. Die Entwicklungskosten stiegen von 51,5 Millionen Dollar auf unvorstellbare 444,7 Millonen Dollar. Gleichzeitig stiegen die Beschäftiungszahlen. Um Marktführer auf diesem Segment zu bleiben, beschäftigt Zynga mittlerweile ganze 3000 Mitarbeiter. Das Who-is-Who der Spieleentwickler steht auf der Gehaltsliste und arbeitet Tag und Nacht fieberhaft an neuen Spieleinnovationen. 

Von den Millionen Kunden, die Zynga-Spiele online spielen, sind es nur wenige die den Schritt zur Kostenpflicht wagen. Die Generierung von Neukunden erfolgt zu 97 Prozent über Facebook.

Die Manager des Unternehmens arbeiten deshalb wie besessen an einer Möglichkeit aus dem Abhängigkeitsverhältnis zum weltweit größten sozialen Netzwerk herauszukommen. Das Segment der Zukunft wird auch bei Zynga mobile Endgeräte, wie Smartphones und Tablets, sein. 

Der Börsengang von Zynga im Dezember 2011 schrieb Börsengeschichte. Er erfolgte unter Austeilung von hundert Millionen Aktien zu einer Milliarde Dollar. Damit kam das Unternehmen auf einen Marktwert von 9 Milliarden.

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Spekulationen um Playstation 4

16.Januar 2012 | Geschrieben von Otto |
© jaymast - Fotolia.com

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Für manch einen Konsolenliebhaber wird wohl die Einführung der PlayStation vor über einem Jahrzehnt eine Revolution auf dem Sektor der Konsole bedeutet haben. Seit dem erobert Sonys Playstation trotz Konkurrenz von xBox und Konsorten den Markt und gilt nach wie vor als Vorreiter innovativer Ideen, was die Umsetzung neuer Möglichkeiten in diesem Bereich betrifft. So warten nun viele leidenschaftliche “Daddler” auf die neue PlayStation4.

Auch wenn es noch keinerlei offizielle Stellungnahmen zu der heiß erwarteten Konsole gibt, so kursieren doch bereits Gerüchte über die möglichen neuen Features, mit denen sie begeistern wird. Das einzige, was gewiss gesagt werden kann, ist die Tatsache, dass Sony sich laut Aussagen des Exekutive-Vice-President of Technology im Bereich des Gaming-Sektors intensiv mit innovativen Technologie im Bereich der Halbleiter beschäftigen. Das heißt soviel wie Super-HD mit einer Auflösung von 4.000 bis 8.000 Pixel, bei Bildwiederholraten von über 300. Hierbei sollen Silikon-Designs lange Latenzzeiten verhindern.

Also ist es nicht unwahrscheinlich, dass dieser Forschungsstand bei der Entwicklung der neuen PlayStation4 Berücksichtigung finden wird. Auch im Bereich der Sensor-Technologie sollen die haptischen Möglichkeiten in den Spielsteuerungs-Prozess besser und sensibler als je zuvor eingebunden werden. So hat Sony bereits ein Patent auf einen biometrischen Controller, der den Gesichtsausdruck des Spielers interpretieren und nach entsprechender Auswertung in den Avatar integrieren soll. Auch die Körperwärme könnte unter Umständen gemessen und in die Steuerung einbezogen werden.

Wie auch immer die tatsächliche PlayStation4 am Ende aussehen und welche neuen Funktionen sie mitbringen wird: Die Spielerfreunde haben bereits jetzt eine Menge Material zu wagemutigen Spekulationen und dürfen sich geduldig darauf freuen, am Ende eines der neuen PlayStation4 Modelle in den Händen halten zu dürfen.

Im Test: Ratchet & Clank All 4 One

19.Dezember 2011 | Geschrieben von Otto |

Ratchet und Clank sind zurück, in einer Multiplayerversion für vier Spieler_innen. Die Helden Lombax Ratchet und der Roboter Clank müssen sich in “All 4 One” mit ihrem Erzfeind Dr. Nefarious zusammentun und gemeinsam gegen die neuen Gegner kämpfen. Denn die Rivalen sind im so genannten Creature Collector gefangen, nachdem der Plan von Dr. Nefarious, die Helden zu vernichten schief ging. Es können hier also vier miteinander spielen, zu besetzen ist neben Ratchet, Clank und Dr. Nefarious noch Präsident Qwark. Das Spielprinzip hat sich im Vergleich zu den Vorgängern nicht viel geändert. Es wird gesprungen, mit Feinden gekämpft, Bosskämpfe ausgetragen und Rätsel gelöst. Dieses Mal kommt es außerdem auf Teamarbeit an, die Mitspieler_innen müssen sich immer wieder gegenseitig helfen. Zum Beispiel müssen die Partner_innen beim Rätselraten Schalter umlegen, damit sich noch eine Tür öffnet, manche Abgründe konnen nur gemeinsam überwunden werden und auch im Kampf werden die Waffen am stärksten, wenn von mehreren Spieler_innen auf ein Ziel gefeuert werden. Auch der selbstironische und charmante Humor des Spiels wird gewahrt und der Spielspaß ist weiterhin hoch. Zu bemängeln ist, dass durch die erhöhte Kameraposition zwar alle Spieler_innen zu sehen sind, dadurch aber auch die Steuerung weniger präziser ist, als bei den Vorgängern. Außerdem kann die Version auch grafisch nicht ganz mithalten. Vor allem bei schnellen Szenen ist das Bild oft nicht mehr so scharf. Trotzdem macht das Spiel dank des Mehrspieler-Modus großen Spaß. Es kann natürlich auch allein gespielt werden.

 

Häuserbau bei Sims 3

16.Dezember 2011 | Geschrieben von Otto |

© Nmedia - Fotolia.com

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Traumhausgestalten für jedermann. Zwar nur virtuell, aber dennoch ein ganzes Stück Eigenheim. In der virtuellen Welt von “Die Sims 3″ ist es nun nicht mehr nur möglich in virtuellen Städten einem virtuelles Doppelleben zu frönen und der schnöden Realität zu entfliehen in eine interessantere Welt mit mehr Möglichkeiten und weniger Tabus. Jetzt haben die Spielentwickler nachgelegt und der Spieler kann sein eigenes Traumhaus ganz nach seinen Vorstellungen gestalten. Mit den Erweiterungspacketen hat man jetzt Zugriff auf noch mehr Materialien, also die Chance noch intensiver die eigene Vorstellung von einem Eigenheim in die “virtuelle” Realität umzusetzen. Wer endlich auch mal von seiner gemütlichen Mietwohnung aus den Traum des Eigenheims realisieren will, benötigt dazu eigentlich nur die Basisversion von Sims 3. Von hier aus bieten Ad-Ons die Möglichkeit innerhalb des Baumodus ein Traumhaus zu bauen. Viele Bauelemente kann man zum Teil sogar kostenlos aus dem Internet laden und in sein Spiel integrieren. Man orientiert sich an einem Raster und legt los. Das Raster hilft bei der räumlichen Orientierung. Mit einzelnen Tools können nun Wände und dergleichen aufgestellt und nach belieben verrückt und modifiziert werden. Falls mal eine Wand nicht der Vorstellung entspricht, gibt es einen Radiergummi in Form eines Schlaghammers, der die Wand wieder einreißt. Dann kann der Bauprozess wieder von vorne beginnen. Wer nach Inspiration aus der realen Welt der Häuser und Immobilien sucht, der sollte für sein Sims-Hausbauprojekt einfach hier weiterlesen. Sims 3 sind ein kreativer Erfolg aus der Sims-Reihe, die sich auch nach Jahren eine wachsenden Beliebtheit erfreut. Man darf gespannt sein, was sich die Spielingenierue als nächstes ausdenken.

 

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Vorgestellt: Uncharted 3

21.November 2011 | Geschrieben von Frank |

Spiele, die einen Menschen in einem Bann der Realität werfen und Action wahrhaftig macht, gibt es nur wenige auf dem deutschen Spielemarkt. Meistens verhält sich es mit dem Spielen nach dem folgenden Raster: Ist die Geschichte gut, ist die Grafik und die Action die man dann erleben kann, schlecht. Ist dagegen die Grafik und die Action packend, hängt’s meist an der Geschichte und der inhaltlichen Bedeutung, der dem Spiel zugetragen wird. 

Uncharted 3: Drake’s Deception” ist allerdings genau so ein seltenes Spiel, in dem man das Zeitgefühl total vergisst und sich der Dimension des Spielens völlig hingibt. Kaum ist ein Level geschafft, fragt man sich, wie lange man denn jetzt überhaupt dem Actionspiel sich hingegeben hat. Ein Blick auf die Uhr später und das Zeitgefühl sagt nichts Gutes, denn die Zeit des Spielens verging im Flug, dir Uhrzeit sagt aber schon längst kurz nach Mitternacht an. Fünf Stunden gespielt. 

Und es ist in dem Moment auch nicht übertrieben, wenn man sagt, dass der Benutzer oder der Action-Held, das trifft es für das Spiel wohl schon eher, in einem Bann gezogen wird und die Zeit völlig vergisst. Da Spiel gibt von seinem Storyboard ordentlich etwas her, man erlebt die Geschichte spielerisch und wird audiovisuell auf höchstem Niveau zugedröhnt, so dass Zudröhnen hier an keinem Buchstaben negativ gemeint ist. 

Es funktioniert technisch makellos und ist angelehnt an den Indianer Jones und erinnert ein wenig an das Actionkino der 80er. Indianer Jones ist in diesem Spiel allerdings zeitgenössischer und Nathan Drake muss so ziemlich durch jede Eskapade, die eine Actionherausforderung für seinen Helden zu bieten hat. 

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Max Payne 3

19.Oktober 2011 | Geschrieben von Jasmin |

Rockstar Games hat vor kurzem ein neues Spiel präsentiert. Wobei es sich jedoch nicht wirklich um ein komplett neues Spiel handelt, sondern viel mehr um ein Sequel, so wie es derzeit hauptsächlich geschieht. Der wirtschaftliche Markt ist derzeit sehr am Wanken und bietet den Spiele-Entwicklern zurzeit nicht genügend Sicherheit. So gehören Sequels zu den sichersten Sachen, da es bereits einen festen Kundenstamm gibt, welcher mit großer Sicherheit auch auf eine Fortsetzung zurück greift, eher als vielleicht ein komplett neues Spiel auszuprobieren.

So handelt es sich bei diesem Sequel um Max Payne 3. So ließ diese Fortsetzung immerhin 8 Jahre auf sich warten. Und diese Zeit hat Max Payne schwer zu schaffen gemacht, sodass der Spieler interessante Dinge zu Gesicht bekommt. Die Frage ist worum es dieses Mal im neuen Teil geht und wie die Entwickler Max Payne noch weiter zu schaffen machen wollen. So verlor der New Yorker Polizist im ersten Teil immerhin seine Frau und seine Kinder, während ihm im zweiten Teil seine Geliebte genommen wurde. So ist Payne vom Schicksal gebeutelt und gibt sich den Drogen und dem Alkohol hin. Jedoch fängt er recht rasch einen Job in Brasilien als Personenschützer an, worin sich dann auch gleich der Spieler wiederfindet. Jedoch gibt es auch reichlich Zeitsprünge, sodass der Spieler auch recht häufig noch den gebeutelten New Yorker Max Payne steuert.

Von dem Gameplay her ist zu sagen, dass Rockstar Games sehr auf Realität setzt. So kann Payne nicht wie vorher tausend Waffen bei sich tragen. So hat er zwei Handfeuerwaffen am Körper und einen Revolver im Gurt. Wenn er irgendwo Waffen findet kann er diese aufnehmen, jedoch nicht verstauen.

Insgesamt ist der neue Teil recht vielversprechend und erscheint in Deutschland im März 2012 für PC, PS3 und Xbox.

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